Brasilien: Geheimtipp Brasilien / Bahia 16 Tage abenteuerteam.com Aktiv & Fun Expedition Salvador, Strand, Urwald, Kultur und viel Abenteuer inkl. Vollverpflegung
News: Diese Brasilien Reise wurde am 04.06.2010 von Brasilien-Reiseveranstalter aktualisiert!
Ruinen im Urwald, Einsamen Strände und im Urwald, Raftingexpedition & Boia Cross durch Palmenwälder und Atlantischen Regenwald, Abseilen am Wasserfall, Trekking im Atlantischen Regenwald, Besuch abgeschiedener Fischerdörfer und Sklavensiedlungen, Markttag im Hafenstädtchen, Bootsfahrt zur Camamubucht, Kolonialstädtchen und Klöster, Einbaumfahrt durch den Mangrovenwald, Fischen im Einbaum, Relaxen an paradiesischen Stränden, uvm...
OHNE FLUG ab EUR 1649.00
Reisenummer 10561
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Brasilien: Geheimtipp Brasilien/Bahia - 16 Tage abenteuerteam.com - Aktiv & Fun Expedition - Salvador, Strand, Urwald, Kultur und viel Abenteuer... inkl. Vollverpflegung
Salvador,
die Hauptstadt vom Staat Bahia, ist die viertgrösste Stadt Brasiliens mit einer
Einwohnerzahl von über 2 Millionen, die am Eingang der riesigen Allerheiligenbucht
mit den Hafenanlagen an der Buchtseite und kilometerlangen Stränden an der
Atlantikküste liegt. Das administrative Zentrum ist in der Oberstadt, wo auch
das bekannte Stadtviertel "Pelourinho" liegt. Das komerzielle Zentrum
ist in der Unterstadt, wobei beide durch den berühmten Lacerda-Aufzug verbunden
sind. Die Stadt wurde 1549 vom ersten Governeur gegründet und wurde 1763 die
erste Hauptstadt Brasiliens. Nach Lissabon war Salvador die wichtigste Stadt des
portugiesischen Imperiums. Salvador besitzt im Distrikt Pelourinho den grössten
kolonialen Komplex von Amerika, welcher nach einer riesigen Renovierung wieder die
Goldene Zeit des 18. Jahrhunderts wiederspiegelt, u.a. gibt es dort unzählige
Kirchen (es sollen 365 sein), viele von ihnen im ornamentreichen Barockstil. Ausserdem
ist Salvador bekannt als die afrikanischste Sadt der westlichen Hemisphäre
mit haupsächlich schwarzer Bevölkerung. Die Nachkommen der Sklaven sind
heute lebensfrohe und freundliche Menschen mit einer sehr reichen Kultur, die sich
hauptsächlich in der Musik und den Tänzen wiederspiegelt.
Die Küste Bahias Bahia gilt mit als der schönste Reisestaat Brasiliens
und besitzt einige der schönsten Strände des ganzen Landes. Unsere Reise
beginnt in Salvador und endet 350 km weiter südlich in Itacaré. Auf
diesem Küstenabschnitt werden wir einige der herrlichsten
Landschaften besuchen - Buchten, Inseln, Strände, die Dendê- und Kakaukulturen
im Hinterland und die Wälder des Atlantischen Regenwaldes. Wir werden viel
Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben, die zum grossen Teil braune und
schwarze Hautfarbe haben. Dieses lebensfrohe und freundliche Volk wird uns etwas
von seiner Lebensart und den Bräuchen lehren und uns in seinen Bann ziehen.
Der grösste Teil dieser Tour wird in touristisch noch fast unerschlossenen
Gebieten, mit teilweise komplizierten Anfahrtswegen (Erdstrassen, Bootsfahren, Reiten)
stattfinden. Viele Abenteuer und paradiesische Strände erwarten uns. Trotzdem
braucht man für diese Tour keine überdurchschnittliche Kondition.
Dein Team: Die Reisegruppe besteht meist aus interessanten Abenteuerreise-Neulingen und netten abenteuerteam.com-Stammkunden. Es sind meist 8 bis 12 Reiseteilnehmer/innen. Das Alter der Gruppe liegt ca. zwischen 21 und 48 Jahren. Viele melden sich als Einzelreisende an, daher gibt es meistens max. 30 % Pärchen und somit ist die Reisegruppe immer gut gemischt. Die meisten Teilnehmer/innen kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Teilweise haben wir internationale Teilnehmer/innen aus der ganzen Welt dabei. Das macht die Reise dann sehr interessant. Bei dieser Reise versenden wir vorher eine Teilnehmerliste mit den Emailadressen der Teilnehmer/innen. So könnt ihr schon vorher in Kontakt treten oder Euch am Flughafen treffen.
Anforderungen an die Teilnehmer: Komfortverzicht muss in Kauf genommen werden, Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber den Ureinwohnern und Mitreisenden sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und über Schwimmkenntnisse verfügen. Alle Aktivitäten sind für Anfänger ausgelegt und erfordern eine mittlere und durchschnittliche Kondition und körperliche Gesundheit. Ausrüstung: Es ist keine besondere Ausrüstung notwendig. Eine kleine Ausrüstungsempfehlung wird mit der Buchungsbestätigung mitgeschickt. Achtung: Infrastruktur, Transport und allg. Serviceleistungen sind während dieser Reise absolut nicht mit europäischem Standard vergleichbar. Unterkünfte sind i.d.R. einfach und es handelt sich nicht um Komfortunterkünfte.
Highlights:
- Die historische Altstadt Salvadors
- Ruinen im Urwald
- Kolonialstädtchen
und Kloster
- Raftingexpedition und Boia Cross (Autoschläuche) durch Palmenwälder
und Atlântischen Regenwald
- Besuch einer Dendemühle
- Abseilen
am Wasserfall
- Trekking im Atlantischen Regenwald
- Fahrradtour zum einsamen
Strand
- Besuch von abgeschiedenen Fischerdörfern und Sklavensiedlungen
-
Markttag im Hafenstädchen
- Bootsfahrt in der Camamubucht
- Relaxen
an paradiesischen Stränden
- Einbaumfahrt durch den Mangrovenwald
-
Kakaufazenda im Busch
- Wanderung zu einer der schönsten Strände
Brasilien
Der Reiseverlauf - Achtung es handelt sich um eine echte abenteuerteam.com-Abenteuerreise!
Tag 1: Ankunft Salvador, Besichtigung Altstadtviertel Pelourinho
Nach der
individuellen Anreise im Laufe des Tages treffen wir uns in der Pousada im Altstadtviertel
Pelourinho. Hier beginnt unsere Reise mit einer Stadtrundführung durch das
Altstadtviertel. Der architektonische Komplex des Viertels «Pelourinho»
aus dem XVIII Jahrhundert zieht alle Besucher in ihren Bann. Besonders in der Nacht
lädt es zum Entdecken ein. Nach einer gelungenen Renovierung ist es heute das
Künstlerviertel Salvadors mit einer Mischung aus Brasilianischer Lebensfreude
und Afrikanischer Kultur. Mit etwas Glück können wir auch eine der Afro-Bands
erleben, die mit über 30 Trommlern durch die Strassen ziehen. Übernachtung
in einer Pousada in der Nähe des Pelourinhos.
Tag 2: Salvador - Valença - Nilo Peçanha
Vormittags Transfer zum Ferryboat und Übersetzen zur Insel Itaparica. Während
der einstündigen Überfahrt haben wir eine schöne Sicht auf die Ober-
und Unterstadt Salvadors und auf einige der Inseln der riesigen Allerheiligenbucht.
Von der
Insel geht es mit dem Linienbus weiter nach Valença, ein Fischereihafen und
das Zentrum dieses Küstenabschnittes. Etwas ausserhalb der Stadt machen wir
eine kleine Wanderung zum Unafluss und zu den Ruinen der ersten Stoffabrik Brasiliens,
wunderschön am Flussufer gelegen und fast vollständig vom Urwald wieder
in Besitz genommen. Anschliessend zum historischen Stadtkern und zum Hafen mit seinen
farbenfrohen Fischer- und Motorbooten. Die Stadt lebt hauptsächlich von der
Camarãofischerei und vom Tourismus, da sie Zulieferant des Touristenortes
Morro de São Paulo ist, welcher auf einer Insel vor der Küste liegt.
Kleine Restaurants verteilen sich am Pier, wo sich am Abend die Bevölkerung
trifft. Unser Abendessen ist eine einheimische Spezialität in einer dieser
Bars. Anschliessend Transfer nach Nilo Peçanha (30km) und Unterkunft in einer
einfachen, aber netten Pousada, hübsch gelegen in einem Park am Flussufer.
Tag 3: Schlauchbootexpedition und Regenwaldlodge
Nach dem
Früstück beginnt unser erstes grosses Abenteuer. Eine Expedition mit dem
Schlauchboot auf dem Rio das Almas mit Wildwasserstrecken der Klasse II und III.
Der Fluss fliesst durch eine wunderschöne Gegend mit Atlantischem Regenwald
und Palmen-, Nelken-, Kakao- und Dendeplantagen. Die ganze Region ist eine Schatzkammer
von tropischen und exotischen Früchten und Gewürzen. Ausserdem wird noch
Pfeffer angebaut, Urucum, woraus roter Farbstoff gewonnen wird, die Amazonasfrucht
Guaraná, Kakao, Café, die Dendêpalmen, woraus das berühmt-berüchtige
Speiseöl gewonnen wird und noch viele andere Früchte.
Der erste Teil besteht aus grösseren Strecken ruhigen Wassers mit kurzen Wildwasserstücken
dazwischen. Unterwegs besichtigen
wir auch eine Dendêmühle, wo heute noch wie vor 200 Jahren das Öl
aus der Palmenfrucht gepresst wird. Die letzte Wildwasserstrecke des Tages wird
der Höhepunkt, 400m Klasse III.
Dann erreichen wir die Raftbasis an der Kurve des Flusses. Hier entladen wir das Boot in einer kleinen Bucht. Von dort geht es einen kleinen Pfad am Flussufer entlang zur Regenwaldlodge Rio Matas. Diese kleine Pousada liegt inmitten des Atlantischen Regenwaldes, abseits von jeglicher Zivilisation. Während das Abendessen schon zubereitet wird, bleibt uns noch ein bisschen Zeit für ein erfrischendes Bad im Fluss. Bei Kerzenschein oder am Lagerfeuer können wir nach dem Abendessen noch über die Ereignisse des Tages sprechen.
Tag 4: Regenwald, Boia-Cross und Abseilkurs
Gleich in der Frühe holen wir zusammen mit unserem einheimischen Guide unseren Honig für das Frühstück direkt von den Bienen neben der Pousada. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden wir beim Frühstück auch den Kapuzineräffchen zuschauen können, welche direkt vor uns in den Baumwipfeln turnen. Danach dringen wir auf schmalen Pfaden in den Atlantischen Regenwald ein, besuchen einige der Riesenbäume und lernen einiges über dieses reichste Bioma der Welt und seine medizinischen Fähigkeiten.
Wieder zurück in der Lodge gehen wir mit grossen Autoschläuchen bepackt zum Fluss. Denn heute steht Boia-Cross auf dem Programm. Wir schwingen uns in unsere Autoschläuche und fahren auf leichtem Wildwasser flussabwärts. Ein Riesenspass für jeden! Danach machen wir noch einen Abseilkurs an einem 8-m hohen Felsen am Flussufer, welcher die Teilnehmer des Abseilens auf das Abseilen am Wasserfall vorbereitet.
Optional kann an diesem Tag auch eine Fortführung der Raftingtour gemacht werden. Dieser zweite Teil hat im Unterlauf recht starke Wildwasserstrecken der Klasse III.
Am Nachmittag geht es wieder zurück in die Pousade in Nilo Pecanha, wo wir unser Hauptgepäck gelassen haben.
Tag 5: Altes Kloster, Sklavensiedlung und im Einbaum im Mangrovenwald
Heute
geht unsere Fahrt zur Inselwelt des kleinen Städtchens Cairú. Es ist
die einzige Inselgemeinde Brasiliens, wo das Gemeindegebiet auf 32 Inseln verteilt
ist. Neben der Kirche befindet sich das Kloster Santo Antônio aus dem 17.
Jahrhundert, wo sich eine ausgiebige Besichtigung lohnt. Mit etwas Glück ist
auch der
deutsche Pater Tobias anwesend, der uns viel über die Geschichte erzählen
kann. Anschliessend machen wir noch einen Rundgang durch das kleine Städtchen
mit einem der Jugendlichen, die das Städtchen den wenigen Touristen zeigen.
Danach besuchen wir den kleinen Ort Boitaraca, welcher an einem der vielen Meeresarme gelegen ist. Boitaraca ist eine Siedlung von ehemaligen Sklaven (Quilombo), welche von den Zuckerrohrfazendas geflohen sind. Lange Zeit von der Aussenwelt abgeschieden, wurden sie erst wieder in den letzten 50 Jahren in die Gemeinschaft integriert. Aber auch heut noch lebt diese Gemeinde ein abgeschiedenes Leben. Wir werden uns wie in eine andere Zeit versetzt fühlen. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von der Piaçava-Palme, welche das Primärmaterial für Dächer, Besen und Seile hervorbringt. Einige Frauen werden uns zeigen, wie die Piaçavastränge gekämmt und gebündelt werden. Bei einer einheimischen Familie in Boitaraca oder dem Nachbarort Itiuca werden wir Mittag essen und anschließend mit den Einbäumen den nahegelegenen Mangrovenwald erkunden, eine eigenartige und skurrile Welt. Ein großer Teil dieser Küste besteht aus dem Mangrovenbiotop, die Kinderstube von vielen Fischen und Krustentieren. Am Spätnachmittag geht es wieder zurück nach Nilo Pecanha.
Tag 6: Piacavapalmen, Biketour am einsamen Strand Pratigi und Fischerdorf
Nur mit
dem nötigsten bepackt, starten wir nach dem Frühstück zu der zweiten
Sklavensiedlung der Region, dem kleinen Ort Jatimani. Auch hier lebt die gesamte
Bevölkerung von der Piaçavapalme. Hier
besteigen wir unsere Bikes und beginnen unsere wunderschöne Fahrradtour entlang
einem der schönsten Strände von Bahia. Nach ca. 8km erreichen wir den
einsamen Strand Pratigi, welcher nur am Wochenende von den Einheimischen der Region
besucht wird. Dort wo die Straße auf den Strand trifft, gibt es noch kleine
Strandkneipen und je nach Wasserstand können wir hier noch ein ausgiebiges
Bad im Meer geniessen oder eine kleine Mahlzeit einnehmen.
Heute
ist der Strand menschenleer und vor uns liegen 20km paradiesische Einsamkeit. Bei
Ebbe fahren wir auf dem harten Sand zum kleinen abgeschiedenen Fischerort Barra
do Serinhaém. Rechts Kokospalmen und links das Meer. Vor
uns der Strand, welcher in sanften Kurven bis zur Landzunge geht, welcher den Eingang
in die Bucht signalisiert. So oft es uns gefällt, halten wir für ein erfrischendes
Bad im Meer, ein Foto oder eine kleine Pause an. Am Eingang der Bucht erreichen
wir den Fischerort Barra do Serinhaém, welcher noch weitgehend vom Tourismus
verschont und nur über den Strand oder mit dem Schiff zu erreichen ist. Heute
übernachten wir in einer kleinen, aber sehr netten, gemütlichen Pousada,
welche direkt am Strand liegt. Den Tag können wir gemütlich am Dorfplatz
mit einem Caipirinha oder einem kühlen Bier ausklingen lassen.
Tag 7: Schiffsfahrt durch die wunderschöne Bucht, Abseilen und Baden am Wasserfall, Gummibäume
Vormittags
können wir noch im ruhigen Meer der Bucht baden oder den Fischern beim Ausladen
des nächtlichen Fanges zuschauen. Danach geht es mit dem Linienboot, welches
auch unsere Fahrräder mitnimmt, zum kleinen Küstenstädtchen Ituberá.
Während zwei gemütlichen Stunden tuckert das Schiff quer durch die Bucht
mit ihren unzähligen Kanälen und Mangrovensümpfen.
In Ituberá erwartet uns bereits unser Transport und wir fahren noch einige Kilometer zum grössten Wasserfall der Küste Bahias. Nach einer kurzen Wanderung durch den Wald, erscheint der Wasserfall Pancada Grande, imposant mit seinen 63 m Höhe, inmitten eines schönen Gemeindeparkes gelegen. Auf einer Treppe mit 350 Stufen erreichen wir den oberen Teil des Falles mit herrlicher Aussicht. Die üppige Vegetation des Urwaldes zieht alle in seinen Bann. Hier können wir erst einmal ein erfrischendes Bad am Wasserfall nehmen. Während wir uns erfrischen, wird auf einem Teilstück von 20 m bereits alles für unser nächstes Abenteuer - das Abseilen - vorbereitet. An einer vertikalen Wand geht es dann seitlich am Wasserfall runter, ausserhalb der Trockenzeit auch noch under dem Wasser - Adrenalin ist hier garantiert!
Unweit des Wasserfalles gibt es eine grosse Fazenda mit Kautschukpflanzungen des Reifenkonzerns Michelin. Der Parkwächter wird uns den Prozess der Kautschukgewinnung und seine Verarbeitung erklären. Danach geht es zurück nach Ituberá, wo wir in einem kleinen Hotel übernachten werden. Wer Lust und Laune hat kann abends noch einer der kleinen Bars im Zentrum das lebendige Leben des Städtchen beobachten.
Tag 8: Markttag - Puppenspiel - Aussichtsberg
Am
frühen Morgen besuchen wir den Markt des Städtchens. Aus allen Teilen
des Hinterlandes und der Bucht kommen die Kleinbauern, um ihre Produkte anzubieten
und die Einkäufe für die kommende Woche zu tätigen.
Es ist ein buntes Durcheinander am kleinen Hafen und wir bekommen einen Einblick
in die exotische Welt der Dendêküste mit ihren vielen Produkten. Anschließend
spazieren wir von der Hauptkirche steil bergauf auf den Hausberg des Ortes. Dort
besichtigen wir die älteste Kirche der Stadt. Sie ist Santo André gewidmet,
dem Schutzpatron der Fischer. Der
Kirchplatz ist gleichzeitig auch
der
schönste Aussichtspunkt der Dendêküste. Von dort können wir
die unzähligen Inseln und Meeresarme der
Camamubucht beobachten und am Horizont den Pratigistrand, welchen wir vor zwei Tagen
mit dem Bike erforscht haben.
Zum Abschluß besuchen wir noch eine kulturelle Spezialität der Region. Ein mechanisches Puppenspiel von 1954, welches eine Candomblé-Zeremonie vorspielt. Die etwa 15 Puppen bewegen sich von einer komplizierten Mechanik angetrieben zur Musik der Trommeln zu Ehren der Meeresgöttin Iemanjá. Wir übernachten noch einmal in dem kleinen Hotel.
Tag 9: Durchquerung des Hinterlandes mit lokalem Bus, Baden unterm Wasserfall
Heute verlassen
wir die Dendeküste und fahren mit dem öffentlichen Bus in die südlicher
gelegene Kakauprovinz. Wir können unzählige Fazendas aller Grössenordnungen
beobachten, viele von ihnen heruntergekommen, aber viele auch wieder hergerichtet
und voller Hoffnung der Rückkehr des Kakaubooms. Vor über 15 Jahren wurde
eine Pilzkrankheit eingeschleppt, die Öassoura de Bruxa (Hexenbesen), welche
den Kakauplantagen den Garaus machte. Die Ernte fiel auf 10% des ursprünglichen
Ertrages, wodurch die Faziendas und die Landstädtchen in eine grosse Armut
fielen. Durch die Hoffnung, die Krankheit eines Tages zu bewältigen, hat kaum
jemand an Alternativen gedacht und die ganze Gegend fiel in eine ohnmächtige
Dekadenz. Vor einigen Jahren begannen die Techniker, gesunden Kakau zu clonen und
auf die kranken Bäume aufzupfropfen. Dies hat nun mittlerweile einen kleinen
Erfolg gebracht und auch die Vassoura de Bruxa scheint sich ganz langsam zurückzuentwickeln.
Dies bringt nun wieder grosse Hoffnung und die Bevölkerung glaubt wieder an
eine bessere Zukunft. Unser Ziel ist das kleine Städchen Taboquinhas, abseits
aller Touristenrouten und nur auf Erdstrassen zu erreichen. Die einheimische Bevölkerung
besteht aus Mischlingen und Nachkommen der Sklaven und trotz ihrer Armut sind sie
aufgeschlossen, freundlich und lebensfroh. Taboquinhas ist wohl das beste Beispiel
der Dekadenz, welche durch die Vassoura de Bruxa ausgelöst wurde. Das hübsche
Städtchen am Ufer des Rio de Contas lebte ausschliesslich vom Kakau. Heute
fällt der Putz von den Häuserfassaden und die meissten Bewohner verbringen
den Tag vor der Haustüre sitzend. Es gibt kaum Arbeit im Städtchen, aber
auch hier besteht eine grosse Hoffnung auf bessere Zeiten, welche auf einigen Fazendas
schon begonnen hat. Hier werden wir bei Einheimischen wohnen. Nachdem wir unser
Gepäck untergebracht haben, werden wir eine kleine Wanderung zum Wasserfall
der Usina, welcher auch der Sonntagstreff der Jugend von Taboquinhas ist, machen,
wo wir noch ein erfrischendes Bad nehmen können. Danach werden wir unser Abendessen
am Flussufer zu uns nehmen und wer dann noch Lust und Laune hat, etwas zu unternehmen,
kann noch ins Dörfchen gehen, um den Tag bei einem Caipirinha oder kühlen
Bier ausklingen zu lassen.
Tag 10: Kakauplantage im Urwald und Capoeira
Nach dem
Frühstück mit herrlicher Sicht zum Fluss unternehmen wir eine Wanderung
zu einer der Kakaufazendas, wo wir beim Ernten helfen (in den Erntemonaten Mai -
Dezember). Die Frucht wird in Körben mit dem Maulesel transportiert und
auf einer Holzfläche getrocknet. Die Kakaufrucht kann in seinem Naturzustand
gegessen werden und schmeckt sehr lecker. Dadurch wird von der Ernte kaum noch etwas
übrigbleiben. Wir lernen auch selbst Schokolade und andere Kakauprodukte mit
den einfachsten Mitteln zu produzieren. Eine Besonderheit ist der Kakauhonig, welcher
aus der gebrochenen Frucht über Bananenblätter in einen Behälter
läuft und die Basis für das Kakaugelee ist. Wir werden Kakaulikör
herstellen und aus dem
Fruchtfleisch
einen herrlichen Saft zubereiten. Zerstossene Kakaubohnen, vermischt mit Zucker
und Kokosraspeln (wird direkt von der Kokosnuss geraspelt) ergibt nach dem Erhitzen
eine leckere Süssigkeit und wir können unseren eigenen Kakau herstellen.
Am Spätnachmittag werden wir am Strand am Flussufer die ersten Schritte des
Capoeiratanzes erlernen. Capoeira ist ein Kampftanz, welcher von den Sklaven eingeführt
wurde. Es ist der Nationalsport in Bahia und besonders in den Orten des Hinterlandes
wird er noch unverfälscht aufgeführt.
Tag 11: Rafting auf dem Rio de Contas oder Fischen im Einbaum
Vom Frühstücksplatz am Flussufer können wir das letzte Wildwasserstück des Rio de Contas Flusses sichten. Es ist ein grosser Fluss mit imposanten Wildwasserstrecken und einem sehr schönen Canyon. Ein Fahrzeug bringt uns zum Einstieg und die folgenden 2 Stunden werden wir eine der besten Raftingstrecken Brasiliens kennenlernen. Einige Viererklassen und der Sprung vom Felsen sowie das Surfen dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Wer kein Rafting machen möchte, kann mit den Einheimischen mit dem Einbaum auf dem Fluss zum Fischen gehen und lernen, wie man das Netz von dem wackligen Kanu auswirft und auch wieder einholt.
Anschließend verabschieden wir uns von Taboquinhas und seinen lebensfrohen Menschen. Wir fahren ca. 30km bis in das Küstenstädtchen Itacaré. Der Ort ist schon ein bisschen touristischer, hat aber noch den Flair eines Kolonialstädtchens und ist sehr hübsch an der Mündung des Rio de Contas Flusses gelegen. Es gibt unzählige Restaurants, Bars und kleine Geschäfte zum Bummeln. Ausserdem hat der Ort einige der schönsten Strände Brasiliens, die meistens versteckt in kleinen Buchten liegen und bevorzugt von Surfern besucht werden. Noch am Nachmittag bleibt Zeit, einen dieser Strände zu erkunden, der nur 500m von der Pousada entfernt ist.
Tag 12: Herrliche Strände unter Kokospalmen, Sonnenuntergang am Leuchtturm
Freier
Tag mit Zeit zum Sonnen, Baden, Träumen, Ausruhen und Erkunden oder auch Surfen
lernen. Wer
das noch nie gemacht hat, sollte hier die Gelegenheit nutzen. Itacaré ist
auch als eines der Surferparadiese bekannt und es gibt unzählige Surfschulen,
die Schnupperkurse für Anfänger anbieten. Ein echter Spass für Wassersportfans.
Die fünf nahen Strände sind alle zu Fuss erreichbar und jeder hat seine
Besonderheit. Bei einigen gibt es Bars und kleine Restaurants und andere sind total
einsam. Alle Strände sind von Palmen gesäumt und von einer kleinen Felsenküste
eingerahmt. Es
gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, den Tag zu gestalten. Ein Hochseilgarten
im Wald, ein Ausflug zu den weiter entfernten herrlichen Stränden, eine Jeepfahrt
zu den Naturschwimmbecken...
Am Abend gehen wir gemeinsam zum Leuchtturm, um von dort den wunderschönen Sonnenuntergang zu beobachten..
Tag 13: Wanderung zum Strand Prainha
Heute
werden wir zu Fuß einer der schönsten Strände Brasiliens erkunden.
Diesmal beginnt die Wanderung schon an der Pousada. In etwas
über einer Stunde geht es über einen Bergrücken mit wunderschöner
Aussicht zum Strand und zur Felsenküste. Unterwegs
können wir uns an einem kleinen Gebirgsbach erfrischen und bald erreichen wir
den Strand Prainha. Palmen,
weißer
Sand, die Brandung und das Meer. Der Strand ist von einer Kokosplantage umgeben
und an beiden Seiten von einer Felsenküste eingerahmt. Ein wahrhaftes Paradies.
Dieser Strand wurde von einer Reisezeitschrift als einer der 10 schönsten Strände
Brasiliens ausgewählt. Am Nachmittag kehren wir nach Itacaré zurück.
Dort können wir den Tag in einer der netten Bars gemütlich ausklingen
lassen.
Tag 14: Strandtag zur freien Verfügung
Heute
habt ihr noch einmal einen Tag zur freien Verfügung.
Wer will kann einen weiteren, herrlichen Strand erkunden, relaxen, einen Wasserfall besuchen, vielleicht noch einmal surfen gehen oder auch eine Kanutour machen. Es gibt unzählige Möglichkeiten...
Am Abend gibt es sicherlich in einer Strandbar Livemusik mit Forró oder Axé, wo wir noch einmal das Tanzbein schwingen können und den Abend gemütlich ausklingen lassen können.
Tag 15: Fahrt nach Salvador und Abschied in Pelourinho
Heute müssen wir ganz früh raus und Abschied nehmen von den wunderschönen Stränden der Kakauküste. Mit dem öffentlichen Bus oder einem Van geht es heute zurück nach Salvador. Dort beziehen wir wieder unsere Pousada in Pelourinho. Bei einem gemeinsamen Abendessen können wir die Erlebnisse der letzten Tag noch einmal besprechen. Danach gibt es sicher noch in einem der Hinterhöfe Livemusik, wo wir zum Ausklang unserer Bahiareise noch einmal unser Tanzbein schwingen können.
16. Tag - Sonntag: Ende der Reise
Heute
heisst es leider auch schon Abschied nehmen. Bis zum Rückflug habt ihr noch
ein bisschen Zeit, um noch einmal in der Altstadt zu stöbern oder im Mercado
Modelo, um ein Andenken zu feilschen. Nachmittags passend zu euren Rückflügen
Transfer zum Flughafen und Abschied von einer der schönsten Regionen Brasiliens.
Sicher werdet ihr noch lange an diese tollen Tage voller Abenteuer und herrlicher
Landschaften zurückdenken. Ende der Reise. Hinweis:Rücktransfer zum Flughafen
ist nur an diesem Tag möglich, bei Verlängerungen müsst ihr euren
Rücktransfer zum Flughafen selbst organisieren. Rückflüge nach Deutschland/
Europa kommen i.d.R. am nächsten Kalendertag an.
Unsere Leistungen:
- Sicherungsschein (Der Reiseveranstalter
ist gegen Konkurs und Insolvenz versichert)
- erfahrene deutsch- oder englischsprachige
Reiseleitung während der gesamten Reise
- erfahrene Spezialguides für
die Aktivitäten
- alle Mahlzeiten (Vollverpflegung)
- alle Ausflüge
laut Reiseverlauf
- alle Fahrten in lokalen Bussen, Geländewagen etc.
laut Reiseverlauf
- alle Aktivitäten, Wanderungen und Exkursionen laut
Reiseverlauf
- alle Nationalparkgebühren
- alle Unterkünfte:
landestypische Gästehäuser, gemütliche Pousadas oder bei Gastfamilien
Teilnehmerzahl/ Gruppengröße:
Die Mindestteilnehmerzahl
beträgt 3, die Höchstteilnehmerzahl beträgt 12 Personen.
Hinweise:
Reiseveranstalter:
Abenteuerteam
Einzelzimmer/ Doppelzimmer: Auf Anfrage könnt ihr
bei dieser Reise ein halbes Doppelzimmer buchen. Wenn es keine Person gibt, die
sich ein Doppelzimmer teilen möchte, fällt ein Einzelzimmerzuschlag in
Höhe von 280 EUR an.
Nicht im Preis enthalten:
- Fluganreise und -abreise nach Salvador
da Bahia
- Abholung am Flughafen durch den Reiseleiter zzgl. 49 EUR pro Person
(Taxi zum Treffpunkt/ Unterkunft ca. 50 EUR)
- Reiseversicherungen (Rücktritt-,
Kranken-, Abbruch-, Unfall-, Bergungskosten-, Notfall-, Rücktransport-, Gepäckversicherungen)
-
Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
- Nicht genannte Leistungen
& fakultative Aktivitäten
- Einzelzimmerzuschlag (bei 12 Übernachtungen
möglich): 280 EUR
WICHTIGE HINWEISE:
Termingarantie: 95% der genannten Termine finden mit ausreichender Teilnehmerzahl statt. In der Regel beträgt die Gruppengröße 10 Personen.
Die Reihenfolge und Abläufe der einzelnen Aktivitäten werden kurzfristig fast immer geändert. Auch der Reiseverlauf wird oft erheblich abgeändert. Das kann Vorteile oder Nachteile haben. In jedem Fall steckt eine gute Portion Abenteuer und Erlebnis in dieser Reise. Abenteuerreisen können nicht perfekt geplant werden. Lassen Sie sich von unseren Profi-Guides überraschen, es ist eine wirklich wunderschöne Reise!
Wir suchen auf dieser Tour Kontakt mit der Bevölkerung. So werden bewusst Fahrten mit dem öffentlichen Bus unternommen und die Mahlzeiten in den Städten werden nicht in den Hotels, sondern in typischen Restaurants & Cafés eingenommen.
Feedback unserer Kunden:
Manuela Herzog, 06.10.2008: Liebe Nicole und alle Abenteuerteammitglieder, Andre (Engels) und ich (Manuela Herzog) möchten ein großes Lob an Euch richten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Reiseverlauf ( wie im Internet vorgestellt ) mit den angegebenen sportlichen Aktivitäten zu 98 % statt fand. Uns hat es super toll gefallen. Wir schwärmen seid dem wir wieder in Deutschland sind unserer Familie und allen Bekannten etwas vor. Wir hatten so viele neue Erfahrungen gemacht und der Bundesbezirk Bahia hat so eine super Vegetation, es war einfach Klasse. Die Brasilianer waren alle super nett, gaben sich die größte Mühe, es uns recht zu machen. Organisiert weiter so schöne Reisen. Wir werden Euch und das Team in Brasilen, Felipe, Bodo, Wolfgang und Menja in super schöner Erinnerung behalten und vielleicht bald wieder bei Euch eine Abenteuereise buchen. Es war super super schön. Liebe Grüsse, Manuela
Andreas Laschke, 22.09.2008: Liebes Abenteuerteam, möchte Euch noch ein kurzes Feedback zur der Brasilienreise mit euch geben, die ich im August gemacht habe. Die Reise war absolut genial und hat vile Spass gemacht. Super Mischung zwischen Natur, Sport, Kultur, Kontakt mit Einheimischen etc. Das alles extrem gut organisiert und betreut durch Otto und seine lokalen Guides. Habe die Reise nun schon mehrfach weiterempfohlen und evtl. schon ein paar Interessenten begeistert. Viele Grüsse, Andresas
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20.11.2010 - 05.12.2010Samstag, 20. November 2010 - Sonntag, 5. Dezember 2010 | BRA-GHT-101120 | 1649 EUR |
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04.12.2010 - 19.12.2010Samstag, 4. Dezember 2010 - Sonntag, 19. Dezember 2010 | BRA-GHT-101204 | 1649 EUR |
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01.01.2011 - 16.01.2011Samstag, 1. Januar 2011 - Sonntag, 16. Januar 2011 | BRA-GHT-110101 | 1649 EUR |
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05.02.2011 - 20.02.2011Samstag, 5. Februar 2011 - Sonntag, 20. Februar 2011 | BRA-GHT-110205 | 1649 EUR |
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05.03.2011 - 20.03.2011Samstag, 5. März 2011 - Sonntag, 20. März 2011 | BRA-GHT-110305 | 1649 EUR |
| ||
02.04.2011 - 17.04.2011Samstag, 2. April 2011 - Sonntag, 17. April 2011 | BRA-GHT-110402 | 1649 EUR |
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07.05.2011 - 22.05.2011Samstag, 7. Mai 2011 - Sonntag, 22. Mai 2011 | BRA-GHT-110507 | 1649 EUR |
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04.06.2011 - 19.06.2011Samstag, 4. Juni 2011 - Sonntag, 19. Juni 2011 | BRA-GHT-110604 | 1649 EUR |
| ||
02.07.2011 - 17.07.2011Samstag, 2. Juli 2011 - Sonntag, 17. Juli 2011 | BRA-GHT-110702 | 1649 EUR |
| ||
06.08.2011 - 21.08.2011Samstag, 6. August 2011 - Sonntag, 21. August 2011 | BRA-GHT-110806 | 1649 EUR |
| ||
03.09.2011 - 18.09.2011Samstag, 3. September 2011 - Sonntag, 18. September 2011 | BRA-GHT-110903 | 1649 EUR |
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01.10.2011 - 16.10.2011Samstag, 1. Oktober 2011 - Sonntag, 16. Oktober 2011 | BRA-GHT-111001 | 1649 EUR |
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